Sport berufsbegleitend studieren
Berufsbegleitendes Präsenzstudium Sport – Abendstudium, Wochenendstudium und Co. im Detail
Erfolg ist nicht etwas, das einfach passiert – Erfolg wird erlernt, Erfolg wird trainiert: Du hast dein Hobby bereits zum Beruf gemacht und verdienst im Sportbereich dein Geld, möchtest dich aber fachlich nochmal weiterentwickeln? Dann bist du hier genau richtig. Viele Hochschulen bieten Sport-Studiengänge an, die neben dem Beruf absolviert werden können.
Inhaltsverzeichnis
Genauso vielfältig wie der Sport sind auch die Auswahlmöglichkeiten für ein berufsbegleitendes Studium. Wie finde ich den richtigen Studiengang? Welche Studienform ist für meinen Beruf am besten geeignet? Welche zusätzlichen Berufschancen bietet ein Präsenzstudium? Wir erklären dir hier, welche Organisationsformen es gibt und an welchen Hochschulen du sie studieren kannst.
Studienmodelle – Wie kann man berufsbegleitend studieren?
Ein berufsbegleitendes Präsenzstudium ist nicht immer gleich aufgebaut, auch wenn es einen gewissen Anteil an Präsenzzeiten beinhaltet, können die Formen dieses Studiums je nach Hochschule und Bundesland variieren. Damit du die beste Ergänzung zu deinem Job findest, erklären wir dir zuerst die unterschiedlichen Studienmodelle.
Abendstudium
Die erste Möglichkeit ist ein Abendstudium, dabei muss man an regelmäßigen Terminen unter der Woche zur Hochschule, um dort meistens an zwei Tagen in der Woche zu studieren. Meist finden die Kurse im Zeitraum von 18 bis 21 Uhr statt, also im Anschluss an den Job. Einzelne Seminare können auch auf das Wochenende gelegt werden.
Wochenendstudium
Es kann sein, dass die berufsbegleitenden Studiengänge als Wochenendstudium angelegt sind. Dies bedeutet, dass man sich am Wochenende in der Hochschule trifft. Meist geht der Unterricht am Freitagnachmittag los und verläuft dann ganztägig bis Sonntagabend. In der Regel findet das Wochenendstudium jedes zweite Wochenende statt.
Blockstudium
Eine dritte Alternative ist das Blockstudium, in diesem Fall besucht man die Kurse in der Hochschule nicht an regelmäßigen Tagen oder Wochenenden, sondern im Block. Dies bedeutet, dass man mal eine ganze Woche lang am Unterricht teilnehmen muss und dafür dann mehrere Wochen am Stück frei hat. In dieser Zeit sollte man den Stoff dann selbstständig vertiefen. Die Schwierigkeit bei dieser Variante ist es, dass man beim Arbeitgeber für die Seminare ggf. Urlaub einreichen muss.
Doch lieber ein Fernstudium?
Eine Alternative zum Präsenzstudium ist ein Fernstudium. Die Präsenztermine entfallen und du kannst dir deine Lernzeit selbst einfallen – flexibel und vereinbar mit Beruf und Familie.
Das berufsbegleitende Präsenzstudium ist die beste Option, wenn du an regelmäßigen Terminen neben dem Job studieren willst. Die Angebote reichen von Bachelor-Studiengängen bis zu Master-Abschlüssen und bieten dir viele unterschiedliche fachspezifische Ausrichtungen. In unserer großen Datenbank findest du die passenden Hochschulen für dein berufsbegleitendes Präsenzstudium!
Tipp: „Fernstudium, Abendstudium & Co.” –
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Das Angebot an berufsbegleitenden Studiengängen im Sport ist sehr umfangreich. Neben den klassischen Gebieten Sportmanagement oder Sportwissenschaft sind auch die Bereiche Sportpsychologie, Sportmarketing, Sportjournalismus, Fitness und Gesundheitsmanagement sowie Ernährungsberatung neben dem Job studierbar.
Wer das berufsbegleitende Präsenzstudium absolvieren will, braucht eine Hochschulzugangsberechtigung. Diese erhält man durch Abitur oder Fachabitur. Aber auch eine abgeschlossene Berufsausbildung inklusive Berufserfahrung berechtigt zur Teilnahme an einem berufsbegleitendem Sportstudium. Meist wird eine zweijährige Tätigkeit bei einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder mindestens fünf Jahre praktische Erfahrungen vorausgesetzt. Die Regeln können von Hochschule zu Hochschule abweichen, daher sollte man genau prüfen, welche Voraussetzungen für ein Studium am Wahl-Standort wichtig sind.
Die Kosten eines berufsbegleitenden Präsenzstudiums unterscheiden sich je nach Hochschule. Dabei können im Regelfall Gebühren zwischen 10.000 und 15.000 Euro anfallen. Meistens gliedern sich die Beiträge auf eine monatliche Rate von rund 350 Euro. Zu den regelmäßigen Kosten summieren sich zudem häufig einmalige Gebühren, wie zum Beispiel für Einschreibung, Prüfungen und Praxissemester. Diese belaufen sich ebenfalls nochmal auf mehrere Hundert Euro. Auch in diesem Bereich ist es ratsam sich bei den jeweiligen Wunsch-Hochschulen immer konkret zu informieren.