Berufsbegleitender Präsenzlehrgang
Ein berufsbegleitender Präsenzlehrgang ist vor allem für diejenigen interessant, die während der Fort- oder Weiterbildung eine eigenständige Berufstätigkeit ausüben und eventuell schon ein Studium abgeschlossen haben. Anders als ein Präsenzstudium ist ein berufsbegleitender Präsenzlehrgang kürzer: Zumeist findet er im Rahmen einer überschaubaren Anzahl an Terminen statt, die abends oder an ausgewählten Wochenenden stattfinden. Der Abschluss hat zwar keine Auswirkungen auf deinen akademischen Grad, du erhältst nach der erfolgreichen Teilnahme jedoch meistens ein Zertifikat über deine neu erworbenen Fähigkeiten.
Gerade im Bereich Sport machen berufsbegleitende Präsenzlehrgänge zur Fort- und Weiterbildung Sinn: Weil es beim Berufsbegleitenden Präsenzlehrgang Sport dabei häufig um den Erwerb neuer Trainings-, Präventions- oder Regenerationsmethoden geht, ist es von Vorteil, bei den Terminen auch physisch anwesend zu sein: So kann die/der Übungsleiter/in die entsprechenden Inhalte und Bewegungsabläufe anschaulich und direkt vermitteln.
Sportfachwirt Weiterbildung
Der Ausbildungsberuf Sportfachwirt bereitet auf die Arbeit in Unternehmen der Sportindustrie vor. Absolventen werden in betriebliche Prozesse involviert, sowie das Marketing, die Eventplanung, Public Relations aber auch Rechnungs- und Personalwesen.
Sportfachwirt kann nur werden, wer eine bundesweit einheitliche berufliche Weiterbildung absolviert. Diese ist in zwei Teile gegliedert. Im beiden Teilen werden die TeilnehmerInnen in einem Lehrgang inhaltlich auf das Berufsfeld vorbereitet. Man erlernt darin alle notwendigen Inhalte, die auf die Prüfung der lokal ansässigen Industrie- und Handelskammer (IHK) vorbereiten. Es ist möglich, sich für die Prüfungen anzumelden, wenn man die notwendigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Diese können von Prüfungsinstitut zu Prüfungsinstitut variieren.
Die zwei Teile der beruflichen Weiterbildung sind zum einen mit Schwerpunkt auf die wirtschaftsbezogene Qualifikation ausgerichtet und zum anderen auf die handlungsspezifische Qualifikation. Im ersten Teil der Weiterbildung zum Sportfachwirt lernt man entsprechend Volks- und Betriebswirtschaft, das Rechnungswesen, Recht und Steuern und die Unternehmensführung kennen. Im zweiten Teil hingegen werden den TeilnehmerInnen Handlungskompetenzen vermittelt, die für die Leitung und Vermarktung von Vereinen und Sportanlagen wichtig sind.