Fernlehrgang
Ein Fernlehrgang zielt auf die Fort- und Weiterbildung derer ab, die bereits berufstätig sind. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um eine akademische Ausbildung. Dennoch dient dieser Art der Bildung zur Wissensvertiefung oder dafür, sich auf bestimmte Gebiete zu spezialisieren. Wie beim Fernstudium wird dir der Lehrinhalt hierbei nicht an einer Hochschule vermittelt, sondern meist per E-Mail oder Post zugeschickt und selbstständig erarbeitet.
Auch hier gilt: Sport ist nicht gleich Sport. Stattdessen gibt es viele verschiedene Bereiche, in denen du dir Wissen aus unterschiedlichen Gebieten aneignen kannst. Deswegen gibt es eine Reihe von verschiedenen sportbezogener Fernlehrgänge, zwischen denen du dich entscheiden kannst. Ob du dich zum Fachtrainer weiterbilden möchtest, dich für Kommunikations- oder Sportmanagement interessierst oder im Bereich Sportmarketing arbeiten möchtest, das Angebot ist groß.
Sportfachwirt Weiterbildung
Der Ausbildungsberuf Sportfachwirt bereitet auf die Arbeit in Unternehmen der Sportindustrie vor. Absolventen werden in betriebliche Prozesse involviert, sowie das Marketing, die Eventplanung, Public Relations aber auch Rechnungs- und Personalwesen.
Sportfachwirt kann nur werden, wer eine bundesweit einheitliche berufliche Weiterbildung absolviert. Diese ist in zwei Teile gegliedert. Im beiden Teilen werden die TeilnehmerInnen in einem Lehrgang inhaltlich auf das Berufsfeld vorbereitet. Man erlernt darin alle notwendigen Inhalte, die auf die Prüfung der lokal ansässigen Industrie- und Handelskammer (IHK) vorbereiten. Es ist möglich, sich für die Prüfungen anzumelden, wenn man die notwendigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Diese können von Prüfungsinstitut zu Prüfungsinstitut variieren.
Die zwei Teile der beruflichen Weiterbildung sind zum einen mit Schwerpunkt auf die wirtschaftsbezogene Qualifikation ausgerichtet und zum anderen auf die handlungsspezifische Qualifikation. Im ersten Teil der Weiterbildung zum Sportfachwirt lernt man entsprechend Volks- und Betriebswirtschaft, das Rechnungswesen, Recht und Steuern und die Unternehmensführung kennen. Im zweiten Teil hingegen werden den TeilnehmerInnen Handlungskompetenzen vermittelt, die für die Leitung und Vermarktung von Vereinen und Sportanlagen wichtig sind.