Staatsexamen
Die Inhalte des Studiengangs Lehramt Sport können von Hochschule zu Hochschule variieren. Zu den grundlegenden Inhalten, die bei den meisten Hochschulen in diesem Studium vorkommen, gehören Sportpädagogik, -soziologie, -psychologie und Sportmedizin. Außerdem Trainingswissenschaft sowie sportspezifische Theorie und Praxis in Individual- und Mannschaftssportarten, wie Turnen, Leichtathletik oder Handball. Etwa ein Fünftel aller Studienhalte macht den praktischen Teil aus. Je nachdem, welches Fach der Studierende gewählt hat, unterscheiden sich in der Sporttheorie die Studiengänge. Künftige Sportlehrer lernen zum Beispiel pädagogische Methoden für den Unterricht. Im Studiengang Sport auf Lehramt werden die angehenden Lehrer darauf vorbereitet, den Sportunterricht schülerorientiert zu planen, zu halten und zu analysieren. Absolventen arbeiten in der Regel an Grund-, Haupt-, Realschulen oder Gymnasien als Sportlehrer.
Voraussetzung für das Studium ist sowohl körperliche Belastbarkeit als auch das Beherrschen von typischen Schulsportarten. Bewerber müssen das in einem Sporteignungstest mit 15 bis 20 verschiedenen Prüfungen nachweisen. Die Prüfungen sind je nach Hochschule verschieden. Die Regelstudienzeit beträgt neun Semester. Wer Sport auf Lehramt studiert, muss als zweites Fach eines aus dem Bereich der Bildungswissenschaften wählen, zum Beispiel Deutsch oder Sozialwissenschaften. Das ist für Lehramtsstudenten Pflicht. Immer mehr Lehramts-Studiengänge werden vom Staatsexamen auf Bachelor und Master umgestellt. Auf den Masterabschluss folgt das zweijährige Referendariat, bevor man nach dem zweiten Staatsexamen Lehrer ist.
Ernaehrungsberater Weiterbildung
Der Sport-Ernährungsberater erstellt optimale Ernährungskonzepte für unterschiedliche sportliche Betätigungen. Er richtet sich dabei nach den individuellen Bedürfnissen der Sportler und legt fest, welche Energiezufuhr etwa vor, während oder nach einem Wettkampf nötig ist.
Die Weiterbildungsmaßnahme beschäftigt sich zunächst mit anatomischen und physiologischen Grundlagen und den wesentlichen Aspekten aus Lebensmittelkunde und Ernährungslehre. Sie stellt die Besonderheiten des Energiestoffwechsels vor und vermittelt Kenntnisse zu Krankheitsbildern, die durch Ernährung hervorgerufen, bzw. beeinflusst werden.
Auf den Sport bezogen werden Themen wie besonderer Nahrungsbedarf bei Sportlern und sportartenspezifische Ernährung behandelt. Dazu gehören Kenntnisse über die Ernährung im Leistungs- und Gesundheitssport und über die benötigte Energiezufuhr beim Kraft- und Ausdauertraining. Zusätzlich gibt es Informationen zur Ernährungskommunikation und zur Kundenberatung. Auch das Thema Selbstständigkeit wird angesprochen.
Die anbietenden Institute machen unterschiedliche Angaben zu Voraussetzung und Dauer der Weiterbildung. Sein Aufgabenfeld findet der Sport-Ernährungsberater bei Einzelsportlern, in Sportvereinen oder in Gesundheitseinrichtungen. Er kann sich selbstständig machen oder als Selbstständiger in einem Unternehmen tätig sein.